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Arbeiten mit Standardprozessen

Standardprozesse stehen im Core des CRM-Systems sowie modulabhängig zur Verfügung. Das bedeutet, dass fachlich zu einem Modul gehörende Prozesse gemeinsam mit dem jeweiligen Modul ausgeliefert werden. Diese Standardprozesse bilden die Grundlage für viele zentrale Abläufe im System. Sie können nicht gelöscht, sondern lediglich deaktiviert werden.

Standardprozesse sind eindeutig erkennbar:

  • am „C0“-Batch am Prozess-Icon

  • an der Prozess-ID, die mit „C0“ beginnt

  • an der Schicht, die – solange der Prozess nicht übersteuert wurde – ebenfalls „C0“ ist.

Mit dem Update auf eine neue Releaseversion des CRM-Systems werden neue Standardprozesses sowie Änderungen an bestehenden Standardprozessen automatisch in das System eingespielt.

Bei Bedarf können Standardprozesse übersteuert und individualisiert werden (siehe Kapitel Erstellung und Änderung von Prozessen). Durch die Übersteuerung wird eine Kopie des Standardprozesses in die Kundenschicht übernommen und dort angepasst. Dies hat zur Folge, dass Neuerungen und Anpassungen, die CURSOR zukünftig am ursprünglichen Standardprozess vornimmt, nicht mehr automatisch in den übersteuerten Prozess einfließen. Der individuelle Prozess in der Kundenschicht bleibt in diesem Fall führend. Die ursprüngliche Standardkonfiguration sowie der Standardprozess bleiben jedoch weiterhin jederzeit einsehbar.

Wird ein Standardprozess (C0) übersteuert, bleibt der ursprüngliche C0-Prozess aktiv, solange die Übersteuerung nicht veröffentlicht wurde. Erst mit der Veröffentlichung des übersteuerten Prozesses wird der individuelle Prozess führend.

Im Standard ist es üblich, Logiken in die Skriptbibliothek auszulagern. Dadurch können an vielen Stellen gezielte Anpassungen vorgenommen werden, ohne dass für jede kleinere Änderung der gesamte Prozess übersteuert werden muss. Gleiches gilt für die Auslagerung von Prozessschritten in Teilprozesse. Solche Teilprozesse können bei Bedarf unabhängig vom Hauptprozess übersteuert werden, was eine noch feinere und wartungsärmere Individualisierung ermöglicht.

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