(de) Patch-Notes 2026.9.x | 02
RELEASE 26.9.01
Allgemeine Funktionen
Dokumentenvorschau – Infoboard-Kachel in Kachelbau 2.0
VERBESSERT Die bisherige Dokumentenvorschau-Kachel der ersten Generation wurde vollständig auf Kachelbau 2.0 überführt. Die Erzeugung der Vorschaudateien wurde mit der bestehenden Thumbnail-Erzeugung zusammengeführt und wird über einen gemeinsamen Satz von Bedingungen und Parametern gesteuert. Das vereinheitlicht das Systemverhalten und vereinfacht die Administration erheblich, da Größenbegrenzung, Formatprüfung und Serverzuweisung nur noch an einer Stelle gepflegt werden.
Die Vorschau unterstützt neben PDF die gängigen Office- und LibreOffice-Formate, textbasierte Formate wie TXT, XML, HTML und CSV sowie RTF, EPUB, XPS und SVG. Nicht-PDF-Dokumente werden für die Darstellung serverseitig in ein PDF überführt. Ein deutlich sichtbarer Hinweis in der Kachel weist darauf hin, dass die Vorschau vom Original abweichen kann und das Originaldokument für eine exakte Darstellung über die Toolbar der Detailansicht geöffnet werden sollte.
Für den Betrieb steht ein konfigurierbares Verhalten bereit: Administratoren können die Vorschauerzeugung systemweit steuern, eine maximale Dateigröße festlegen (Standard 30 MB) und über eine MIME-Type-Ausschlussliste bestimmen, welche Formate von der Vorschau ausgenommen werden. PDF bleibt als technische Basis der Vorschau von der Ausschlussliste unberührt.
Die Darstellung mehrerer Dokumente nutzt eine virtualisierte Liste. Thumbnails werden einzeln und fortlaufend nachgeladen, sodass sich die Galerie sichtbar füllt, anstatt den Anwender zunächst auf ein vollständiges Ergebnis warten zu lassen. Die Vorschaudateien werden serverseitig und asynchron im Rahmen der Lucene-Indizierung erzeugt, wodurch die wahrgenommene Antwortzeit in der Oberfläche gering bleibt.
Die Ansichtsmodi wurden um eine eigene Metadaten-Darstellung ergänzt, die bei einer Mehrfachauswahl auch aggregierte Angaben über alle selektierten Dokumente ausgibt und darauf hinweist, wenn nicht alle Dokumente in der Galerie dargestellt werden.
Hinweise für Administratoren
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Aspekt |
Verhalten |
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Voraussetzungen |
Aktivierte Lucene-Indizierung sowie konfigurierte Juhuu-Suche für die Entität „Dokumente“ |
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Bestandsdokumente |
Für bereits vorhandene Dokumente ist ein erneuter Indizierungslauf erforderlich; standardmäßig werden Dokumente der letzten fünf Jahre berücksichtigt (längere Laufzeit) |
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Mit Massendatenserver |
Schnell- und Detailvorschau werden für alle gängigen Formate erzeugt |
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Ohne Massendatenserver |
Schnell- und Detailvorschau werden nur für intern generierte Word-Dokumente sowie PDF-Dokumente erzeugt; optional per Freigabe auf dem primären Applikationsserver erweiterbar |
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PDF-Dokumente |
Die Detailvorschau steht für PDF-Dateien unmittelbar und ohne Konvertierung zur Verfügung |
Details im Kapitel
Beibehaltung von Cursor- und Scroll-Position beim Tab-Wechsel
NEU Beim Wechseln zwischen verschiedenen Tabs innerhalb der Anwendung bleiben ab sofort die Cursor-Position in Eingabefeldern sowie die Scroll-Position in Detail- und Suchmasken erhalten. Dies ermöglicht eine nahtlose Fortsetzung der Arbeit, ohne dass der Fokus oder der Bildausschnitt nach einer Unterbrechung manuell wiederhergestellt werden muss.
VERBESSERT Der Arbeitsfluss wird deutlich flüssiger, da die Anwendung sich nun merkt, wo Sie zuletzt aktiv waren. Dies gilt für Textfelder, HTML-Editoren und Memofelder, auch nachdem Sie Änderungen mit STRG + S oder dem Speichern-Button gesichert haben. Ebenso bleibt die vertikale Scroll-Position in langen Detailmasken und in der erweiterten Suche erhalten.
Details im Kapitel
EVI & TINA
TINA: Neue Projekt-Rolle “Portal-User”
NEU Jemand, der im Portal angemeldet war, konnte bisher einen Hausanschluss abschicken, obwohl er weder Auftraggeber, Anschlussnehmer oder Grundstückseigentümer war. Demnach wurde er auch nicht als projectParty mitgesendet. Jetzt wird zunächst immer versucht, den Geschäftspartner aus dem mit dem Projekt verknüpften Portal-Login mit dem Projekt zu verknüpfen. Rolle: „Portal-User“. Kommt er im Aufruf auch zusätzlich als projectParty mit, wird anschließend die Rolle „Portal-User“ überschrieben mit der Rolle aus der projectParty.
Ablauf
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wenn “Registrierung abschließen“ ausgeführt wird
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wenn “Geschäftspartner identifizieren“ ausgeführt wird
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wenn das Projekt angelegt wird und der Geschäftspartner bereits automatisch identifiziert und dem Projekt zugeordnet werden kann
Der getCustomer bzw. das dahinterliegende Rollenmapping wird erweitert, sodass bei Abfrage seitens Portal mit der Rolle “KUNDE“ neben den Projekten, wo der Geschäftspartner Auftraggeber, Anschlussnehmer, Anlagenbetreiber ist, auch diejenigen geliefert werden, wo er “Portal-User“ ist.
So ist sichergestellt, dass die Person, die den Antrag im Portal auch abgeschickt hat, auf jeden Fall als Geschäftspartner am Projekt verknüpft ist, und das Projekt im Portal sehen kann – egal mit welcher der genannten Rollen.
Details in Kapiteln
TINA: Ortsteil und Spartenverfügbarkeit im Netzanschlussprozess
NEU Die Ortsteile (District) wurden für TINA um die Boolean-Felder Strom, Gas, Wasser erweitert.
Hierüber wird abgebildet, für welchen Ortsteil der Netzbetreiber die Verfügbarkeit einzelner oder aller Sparten für einen Netzanschluss garantieren kann. Diese Informationen werden vom neuen Service ag.itc.utilityAvailability geliefert. Das Portal fragt im Request für die Postleitzahl und Ortsteil an. TINA ermittelt die zutreffenden Sparten (das Feld für die jeweilige Sparte ist true) und liefert diese zurück.
Für den Fall, dass kein oder mehr als ein Ortsteil-Datensatz für die angefragten Daten ermittelt werden, wird eine Fehlermeldung geliefert.
Firmenregistrierung und -prüfung aus dem Installateurportal
NEU Im Rahmen des Installateurmanagements können sich jetzt Installateurbetriebe im Installateurportal direkt registrieren. Im Prozess werden relevante Firmendaten und Inhaber hinterlegt. Im weitern Schritt können Unterlagen hochgeladen und geprüft werden.
Im Rahmen eines Prüfprojekts in TINA können durch den Sachbearbeiter Prüfungen durchgeführt werden. Nach erfolgreicher Prüfung (“Firmenprüfung”) des Antrags durch den Netzbetreiber erfolgt eine Freischaltung der Firma im Portal. Die Firmenprüfung kann auch durch den Sachbearbeiter jederzeit endgültig abgelehnt werden. Bei fehlgeschlagener Prüfung der eingereichten Dokumente wird im Kundenportal ein Korrekturauftrag mit Angabe des Grundes eingestellt. Als fehlerhaft markierte Dokumente müssen vom Antragsteller erneut im Portal hochgeladen werden.
Im Anschluss daran können die Installateure im Portal verschiedene Aktionen durchführen, z.B. Anmeldung und Verwaltung der verantwortlichen Fachkraft (VFK) oder Firmenstammdaten ändern.
Übertragen und Prüfen von Firmen-Stammdatenänderung aus dem Installateurportal
NEU Portalbenutzer (= Mitarbeiter einer Installateurfirma) können im eingeloggten Zustand im Installateurportal Firmenstammdaten ändern. Es wird unterschieden zwischen prüfpflichtigen Änderungen und nicht prüfpflichtigen Änderungen.
Nicht prüfpflichtige Änderungen werden direkt in TINA in den Geschäftspartner (und in dessen Kommunikation) durchgeschrieben.
Prüfpflichtige Änderungen werden in TINA zunächst vom Sachbearbeiter geprüft und freigegeben und werden erst mit dem finalen Vertrag in TINA übernommen. Es wird in diesem Zuge ein neuer Installateurvertrag erstellt.
In beiden Fällen werden die Änderungen in TINA protokolliert.
Installateurportal: Prüfung korrigierter Dokumente
NEU Im Zuge der Firmenprüfung aus dem Installateurportal kann in TINA der User die Korrektur von Dokumenten anfordern. Der Installateur lädt im Portal für die beanstandeten Kategorien ein neues Dokument hoch. Diese werden in TINA am Projekt abgelegt und in einer Benutzeraktion dem Projektbearbeiter zur erneuten Prüfung vorgelegt. Hierbei werden nun die aktuellsten Dokumente angeboten. Es wird jeweils pro beanstandeter Kategorie das aktuellste Dokument angezeigt.
Verbesserungen im Privatkunden-Prozess "Bankverbindung ändern”
VERBESSERT Der Privatkundenprozess zur Änderung einer Bankverbindung zu einem oder mehreren Vertragskonten hat mehrere Verbesserungen erfahren:
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Verknüpfung der Protokoll-Aktivität über eine Bankverbindungsänderung mit allen betroffenen Vertragskonten
Für jedes betroffene Vertragskonto ist eindeutig erkennbar, wann und für welches Konto die Bankverbindung geändert wurde. Das sorgt für eine höhere Transparenz und Nachvollziehbarkeit und minimiert somit Rückfragen, Klärungsaufwand und Fehlzuordnungen. -
Ausgabe von abweichenden Kontoinhabern in der Protokollaktivität
Abweichungen beim Kontoinhaber werden sofort sichtbar, sodass Unstimmigkeiten früh erkannt und geklärt werden können. Das senkt das Risiko von Rücklastschriften, Verzögerungen oder Zahlungen auf ein falsches Konto. -
Einschränkung der Auswahl des Zahlwegs auf ausschließlich fachlich korrekte Schlüssel
Schnellere, reibungslose Abwicklung: Nur gültige Zahlwege sind auswählbar, wodurch Fehleingaben und nachträglich erforderliche Korrekturen vermieden werden. Das verhindert Zahlungsprobleme und sorgt dafür, dass Auszahlungen und Einzüge korrekt und pünktlich erfolgen.
Hinweis an Nutzer bei der Auswahl von IMS-Messeinrichtungen im Prozess Zählerstand erfassen
NEU Beim Erfassen von Zählerständen wird nun ein Hinweis-Dialog angezeigt, sobald eine Messeinrichtung vom Typ "Intelligentes Messsystem" (IMS) ausgewählt wird. Der Dialog informiert den Nutzer darüber, dass für diesen Gerätetyp in der Regel keine manuelle Zählerstandserfassung erforderlich ist. Der Nutzer kann anschließend entscheiden, ob er den Zählerstand dennoch manuell erfassen möchte oder zur Auswahl der Messeinrichtung zurückkehrt.
Anbindung GET AG Webservices zur automatischen Netzbetreiberermittlung sowie Grundversorgungstarifermittlung
NEU Das lizenzpflichtige Modul GETAG bindet die Webservices der GET AG in den Privatkundenangebotsprozess ein. Es automatisiert die Ermittlung des zuständigen Netzbetreibers sowie die Ermittlung des Grundversorgungstarifs für Strom und Gas. Die Anbindung reduziert den manuellen Aufwand bei der Tarifzuordnung und ermöglicht die Nutzung eines bestehenden Vertragsverhältnisses mit der GET AG.
Das Modul wird unter EVI → Schnittstellen und Integrationen bereitgestellt. Für die Nutzung ist neben den erforderlichen EVI-Modulen eine gültige Lizenz für das Modul GETAG erforderlich.
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Voraussetzung |
Beschreibung |
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CURSOR-CRM-/EVI-Version |
EVI 26.9 oder höher |
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Erforderliche Module |
EVI-BASIS und EVI-Privatkunden |
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Zusatzmodul |
GETAG |
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Vertragliche Voraussetzung |
Vertragsverhältnis mit der GET AG einschließlich gültiger Zugangsdaten |
Fehlerbehandlung bei Schleupen delete-Services
NEU Das Löschen von Datensätzen, die nicht im CRM vorhanden sind, wird nun so quittiert, dass Schleupen CS.VA die Aufrufe nicht erneut sendet. Somit werden überflüssige Aufrufe verhindert und Laufzeit eingespart.
Absprung von Anlagenkonto zum Abrechnungsvertrag in Schleupen
NEU Bei aktiviertem Schleupen-Modul ist es nun möglich, aus einem Anlagenkonto in den zugehörigen Vertrag in Schleupen CS.VA abzuspringen.
Details im Kapitel
Administration
Vorschau von eingereihten Customizing-Paketen
NEU Beim Transport eines Customizings-Paketes hat man die Möglichkeit, ein Paket zu einem späteren Zeitpunkt transportieren zu lassen, statt sofort - beispielsweise, um dies außerhalb der Kernarbeitszeit durchzuführen. Hierbei wird das Paket entsprechend eingereiht. Über das Dreipunkte-Menü der Customizing-Pakete ist nun der Eintrag “Geplante Transporte” einsehbar.
In einer Tabelle werden die eingereihten Pakete, die jeweils fachlich und technisch Verantwortlichen Personen sowie der geplante Zeitpunkt des Transports angezeigt. Mit einem Klick auf das Mülleimer-Icon kann der Transport einzelner Pakete abgebrochen werden.
Das Öffnen des Dialogs sperrt den Timer, der die Customizing-Pakete und Module transportiert. Pakete deren Trasportzeitpunkt in den aktuellen Zeitraum fallen würde, werden zum nächsten Timerlauf nachgeholt. Mit Schließen des Dialogs wird der Timer zum Transport der Pakete und Module wieder aktiviert.
Details im Kapitel
→ Customizing-Pakete - Verwaltung von Paketen | Geplante Transporte
Automatische Löschregel für Testläufe
NEU Es wird eine neue, standardmäßig aktive Löschregel für Testläufe eingeführt.
Alle Testläufe-Datensätze, deren Änderungsdatum (Updatedatum) älter als 90 Tage ist, werden automatisch gelöscht. Diese ist im Standard aktiv. Die Regel kann bei Bedarf angepasst werden, in dem die dahinter liegende Suche übersteuert und angepasst wird.
Details im Kapitel
Erweiterte Verarbeitung internationaler Rufnummern in der CTI-Integration
NEU Das CRM verarbeitet Rufnummern mit optionaler Ländervorwahl nun einheitlich. Dadurch werden Telefonnummern aus unterschiedlichen Quellsystemen korrekt mit den von der Telefonanlage übermittelten Rufnummern abgeglichen.
Details in Kapiteln
Infoboards
Kachel: Feed Slider – Refaktorisierung in Kachelbau 2.0
NEU Die bisherigen Infoboard-Kacheln CURSOR News, Feed Slider und RSS Reader werden durch die einheitliche Kachel Feed Slider im Kachelbau 2.0 ersetzt. RSS-Feeds lassen sich damit übersichtlich auf Desktop-Boards anzeigen – wahlweise als Liste oder als Slider. Die Slider-Ansicht unterstützt Hintergrundbilder, konfigurierbare Anzeigeinformationen sowie eine intuitive Navigation zwischen Feed-Beiträgen.
VERBESSERT Die Konfiguration konzentriert sich auf die wesentlichen Einstellungen, darunter Feed-URL, maximale Eintragszahl und Darstellungsform. Ist die Feed-URL nicht korrekt, zeigt die Kachel einen Platzhalter mit einem Hinweis zur Fehlerursache. Dadurch erhalten Nutzende direktes Feedback und können die Konfiguration gezielt korrigieren. Die Kachel wird außerdem automatisch aktualisiert und auf eine reaktionsschnelle Anzeige ausgelegt.
Bestehende, funktionsfähige Konfigurationen der bisherigen Kachel werden automatisch in die neue Kachel Feed Slider überführt; die verwendete Darstellungsform bleibt dabei erhalten. Manuelle Nacharbeiten sind nicht erforderlich.
Details im Kapitel
Kachel: Timeline
Der bisherige Name “Streamline-Kachel“ wurde geändert.
NEU Die bisherige Streamline-Kachel steht ab diesem Release als Timeline-Kachel in einer vollständig neu implementierten Version zur Verfügung. Sie stellt Datensätze aus einem gewählten Bereich in chronologischer Reihenfolge dar – beginnend beim Element „Heute“ mit aktuellem Datum und Uhrzeit und von dort aus zurück in die Vergangenheit. Jeder Datensatz erscheint als Sprechblase und lässt sich per Klick direkt öffnen, sodass Anwender wichtige Ereignisse sofort erfassen und zeitlich einordnen können.
Der wesentliche Fortschritt liegt in der Einrichtung ohne Programmier- oder JSON-Kenntnisse: Die Erst-Konfiguration erfolgt über einen geführten Konfigurations-Wizard, wie er bereits von der Kanban-Kachel bekannt ist. In drei Schritten werden der Bereich ausgewählt, die Datenquelle bestimmt (Suche oder Unterbereich des geöffneten Eintrags) und die Timeline-Elemente definiert; anschließend zeigt die Kachel unmittelbar das Ergebnis. Die Feldzuordnung umfasst Autor, Titel, Datum, ein Zusatzfeld sowie Schlüsselwerte und den Ansprechpartner, wobei Text-, Datums-, Nachschlage- und HTML-Felder unterstützt werden.
Zur besseren Orientierung können wichtige Schlüssel hervorgehoben und die Sprechblasen anhand dieser Schlüssel links oder rechts der Timeline angeordnet werden.
Die Kachel ist für Desktop und Bereichsboards verfügbar, aktualisiert ihre Inhalte automatisch und steht allen Anwendern zur Verfügung.
VERBESSERT
Der Konfigurationsumfang wurde bewusst auf die wesentlichen Optionen reduziert: Bereich, Datenquelle, Feldzuordnung, Typ-Schlüssel und Darstellung. Optionen ohne erkennbaren Mehrwert entfallen; die zugehörigen Funktionen gelten in der neuen Kachel grundsätzlich als aktiviert. Damit wird die Einrichtung deutlich übersichtlicher und schneller.
Der Empty-State dient nun als Einstiegshilfe: Ist die Kachel noch nicht oder ohne valide Datenquelle konfiguriert, zeigt sie direkt den Konfigurations-Wizard an, statt eine leere oder unverständliche Fläche darzustellen. Anwender erkennen dadurch sofort, welche Angaben zur Nutzung erforderlich sind.
Die Größenvorgaben wurden angepasst: Mindest- und Maximalgröße liegen nun bei „mittel“ bis „sehr groß“ in Höhe und Breite. Damit steht dem Wizard und der Timeline-Darstellung ausreichend Platz zur Verfügung.
Fehlermeldungen, die die bisherige Streamline-Kachel im Initialzustand im Log erzeugt hat, treten nicht mehr auf. Ebenso entfällt die als unintuitiv empfundene Konfiguration über JSON-Strukturen im Kachel-Drawer.
Hinweise zur Migration
Für Anwender und Administratoren ist kein manueller Nacharbeitsaufwand erforderlich. Vorhandene, funktionierende Streamline-Kacheln werden automatisch in die neue Timeline-Kachel überführt; hinterlegte Konfigurationen bleiben erhalten, sofern in der neuen Kachel ein Pendant existiert. Zur Auswahl steht ausschließlich die neue Timeline-Kachel, die bisherige Streamline-Kachel wird nicht mehr angeboten. In Einzelfällen kann eine Anpassung der Kachelgröße im Infoboard sinnvoll sein, da die Mindestgröße von „klein“ auf „mittel“ angehoben wurde.
BPM im Web
Detaillierte Änderungshistorie im Web Client
NEU Die Änderungshistorie eines Prozesses zeigt nun im Web Client deutlich mehr Details. Nach dem Speichern lassen sich auf der Prozessübersicht in der Karte Änderungshistorie zusammengefasste Änderungen öffnen und nachvollziehen.
Damit können Fach- und Entwicklungsteams Prozessänderungen im Web Client schneller prüfen, besser einordnen und transparent nachverfolgen.
Ergänzung des Events "Speichern der Kommunikation einer Rolle (nachher)" um den auslösenden Telekomsatz
Das Event “Speichern der Kommunikation einer Rolle (nachher)” wurde durch das Ändern der Kommunikation am Geschäftspartner oder der Person ausgelöst, allerdings nur für die Kommunikationsdaten der abhängigen Rollen.
NEU Das Ereignis wird nun auch ausgelöst, wenn ein Telekommunikationssatz einer Rolle direkt geändert wird. Dadurch stehen nach Änderungen an Kommunikationsdaten konsistent Ereignisinformationen zur Verfügung.
Details im Kapitel → Trigger und Startbedingungen
Erweiterungen
KI-Assistent
KI-Prompts: Neue Variable für fehlende Daten
NEU In allen Prompts (sowohl in der Prompt-Bibliothek als auch in BPM-Prozessen) steht die Variable ${utils.NullReplacementValue} zur Verfügung. Ist die Option „Fehlende Werte ignorieren“ aktiviert, können Sie dem KI-Modell über diese Variable gezielt mitteilen, wie es mit nicht gefundenen oder leeren Feldwerten umgehen soll.
Details im Kapitel
Persistierung der Datensatzauswahl in der KI-Assistent-Vorschau zur Vereinfachung wiederholter Prompt-Tests
NEU Wenn man im KI-Assistenten die Vorschau ausführt, um den Prompt zu testen, muss man am Anfang immer einen PK (oder neu per Nachschlagefeld) einen Wert auswählen.
Da man häufig mit dem gleichen Datensatz testet, wenn den Datensatz persistiert wird, wurde ein “Wiederherstellen“ Button eingeführt, welcher den letzten Eintrag wieder vorbefüllt.
Details im Kapitel
Dynamische Anzeige des Kachel-Headers
NEU Der Header der KI-Assistent-Kachel wird abhängig vom verfügbaren Platz automatisch ein- oder ausgeblendet. Bei einer kleineren Kachel, einer geringeren Bildschirmgröße oder anderweitig begrenztem Platz steht dadurch mehr Fläche für den Chat- und Konversationsinhalt zur Verfügung.
Eine manuelle Aktion ist nicht erforderlich.
Header automatisch ausblenden
Reicht der verfügbare Platz in der KI-Assistent-Kachel nicht aus, wird der Header automatisch ausgeblendet. Der gewonnene Bereich steht unmittelbar für den Inhalt der Konversation zur Verfügung.
Header automatisch einblenden
Steht wieder ausreichend Platz zur Verfügung, wird der Header automatisch eingeblendet. Die Anzeige passt sich damit dynamisch an die verfügbare Fläche an.
Test-Studio
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Scripting
JWT-Unterstützung für Credentials und REST-Authentifizierung
JSON Web Tokens (JWT) können nun als eigener Credential-Typ gespeichert, über die bestehenden Credential-Mechanismen geladen und explizit als Bearer Token für REST-Requests verwendet werden.
Die vorhandene Credential-Verwaltung und REST-Authentifizierung unterstützen damit auch JWT-basierte Anwendungsfälle.
CURSOR-App